Verein der Hundefreunde Niefern e.V.

Chronik des Vereins der Hundefreunde Niefern


Zusammengestellt zum 75-jährigen Jubiläum vom 3. Juli – 5. Juli 1987


1912


Auf der Rückkehr von einer Hundeausstellung in Pforzheim kam einigen hiesigen Teilnehmern der Gedanke, man könne doch auch in Niefern einen Hundesportverein gründen. Der Entschluß fand Zustimmung und es kam so zur Gründung des Vereins der Hundefreunde Niefern.
Erwähnenswert ist, daß der Beitrag in der Gründungszeit 0,30 Mark im Monat betrug. Dies war für damalige Verhältnisse eine erhebliche Summe.



Die heute noch feststellbaren Gründungsmitglieder waren:
Karl Common
Julius Schlichter
Adolf Kärcher
Hermann Kärcher
Emil Kärcher
Gottlob Appich
Karl Künkele
Eugen Metzger
Ludwig Bauer
Eugen Ruck
Karl August Lindenmann
August Binder
Karl Motzer
August Burkhardt
Emil Gerhard
Hermann Künkele
Cornelius Ziegler
Hugo Schad
Adolf Ruck
Franz Brunner
Georg Groß


Das erste öffentliche Auftreten des Vereins in Niefern war eine Polizeihundevorführung auf hiesigem Gelände im September 1912.


1913


In der damaligen Zeit waren Rattenfängerprüfungen sehr beliebt. Die erste Prüfung dieser Art fand am 8.7.1913 statt. Es ist kurios, daß die dafür nötigen Ratten in Ulm gekauft werden mußten, da sie hier im Raume weit und breit nicht aufzutreiben waren. Ob es wirklich keine Ratten mehr in Niefern gegeben hat?
In der Nähe der heutigen Papierfabrik wurde im gleichen Jahr der erste gepachtete Hundesportplatz hergerichtet. Erster eigener Geräteraum dafür war ein Abort, der von der Papierfabrik für 15 Mark gekauft worden war.
Die Jahrespacht für den Platz im Wiesental betrug 15 Mark.
Im gleichen Jahr wurde der Verein der Hundefreunde in den württembergisch-badischen Dressurverband aufgenommen.


1914


Am 6. März fand im Saal des Gasthofes „Lamm“ in Niefern eine Saalschau von 22 Hunden statt.


1915


Im Februar wurde das Gelände zum ersten mal überschwemmt und der Platz wieder von Georg Groß hergerichtet. Diese Überschwemmungen sollten sich noch öfter wiederholen. Im gleichen Jahr war die zweite Rattenfängerprüfung. Nach nochmaliger Überspülung des Platzes durch Hochwasser entschloß man sich, einen neuen Platz zu suchen. Dieser fand sich auf der Waldschanze. Nachdem dieser Platz 4 Jahre lang über die Kriegszeit gepachtet war, wurde er am 22. Juni 1919 vom Verein gekauft und der Grundbesitz grundbuchamtlich eingetragen.
In den Jahren 1919 – 1922 wurden nach dem Krieg erstmalig Dressurarbeiten in größerem Umfang betrieben. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz.



Blühendes Vereinsleben


Im März 1922 fand ein Familienabend statt, für den man einen Klavierspieler engagiert hatte, der für den Abend 40 Mark erhielt. Das Geschäftsjahr schloß mit einem Kassenbestand von 1170,20 Mark.


1923


Die bereits gleich nach dem Kriege begonnene Inflation war inzwischen in ihre galoppierende Phase getreten. Das Geld war nicht mehr viel wert und verlor von Tag zu Tag mehr. So ist es nicht verwunderlich, daß die Mitglieder gern bereit waren, Spenden zu machen, sodaß am Jahresende 1923 eine Summe von 100 513 628 904,59 Mark in der Kasse vorhanden war.
Zur gleichen Zeit erhielt ein Preisrichter für eine Prüfung 100 000.- Mark. Eine Ratte für eine Prüfung kostete 300.- Mark; 200 Ziegel kaufte man für 400 000,- Mark. Eine Spende von 10 Milliarden ging ein. 1924 brachte die erste Währungsreform. Die Dinge normalisierten sich sehr schnell und die Menschen lernten wieder zu rechnen und mit Geld umzugehen.



15 jähriges Jubiläum


Die Jahre von 1927 – 1933 waren durch den weiteren Aufbau des Sportgeländes und der zugehörigen Anlage ausgefüllt. Niefern war immer eine hundefreundliche Gemeinde. Der Verein der Hundefreunde profitierte davon und entwickelte sich sehr schnell. Die Mitgliederzahl stieg laufend.


1929


waren es 108 Mitglieder.
In diesen Jahren wurde die offene, ziegelgedeckte Halle erstellt. Die Ziegeleindeckung war die Spende eines Gönners.


1933


Die Anlage in der Waldschanze war so ansprechend geworden, daß 1933 der Musikverein ein Sommerfest auf der Waldschanze veranstaltete. Ein Vorstandsbeschluß verhinderte, daß auch das Klubhaus als Tanzlokal verwendet wurde. Das ist verständlich, wenn man bedenkt, daß das Klubhaus ja damals noch wesentlich kleiner war, als heute.
Die Nieferner Hundefreunde betätigten sich mit ihren Hunden auch auswärts, so errangen z. B. beim Verein der Hundefreunde in Huchenfeld die Nieferner Hundesportler Hermann Weiß und Adolf Bräuner mit ihren bekannten Dobermännern einen guten Platz. Diese beiden Männer haben sich durch ihre weiteren Verdienste eine bleibende Erinnerung unter den Mitgliedern geschaffen.



Beim Schutzdienst


Besonders hervorgetan hat sich in dieser Zeit Gottlob Appich, der eine große Stütze des Vereins war und viel Gutes für ihn getan hat. Im Rahmen der neuen Vorschriften wurde der Vorstand Vereinsführer. Mehrere Hunde wurden damals schon für die Hundestammrolle der Wehrmacht erfaßt.
Erwähnt werden soll aus dieser Zeit auch das Vereinsmitglied Robert Clappier, der damals in gewissem Sinne die Seele des Vereins war. Ihm war nichts zuviel und er stand für alles zur Verfügung.


1934


Das kleine Klubhaus wurde renoviert (die heutige Küche). Damals wurde zum ersten Mal ein Umzug von der „Linde“ zur Waldschanze gemacht, um die hiesige Bevölkerung auf das Sommerfest aufmerksam zu machen.


1935


An dem Gautreffen des Reichsverbandes für das Hundewesen in Stuttgart, an dem 240 Hundefreunde aus Baden-Württemberg teilnahmen, war Niefern mit 2 Freunden beteiligt.
Im gleichen Jahr war die Welthunde-Ausstellung in Frankfurt, die der Verein mit 44 Mitgliedern besuchte. Von dem Fahrpreis von RM 6.- erhielten die Mitglieder RM 5.- vom Verein erstattet.
Im Zug der zeitlichen Entwicklung fand das Sommerfest verbunden mit einem Preisschießen statt.

1936


Die Vereinskronik berichtet von einem Ausflug nach Wiernsheim und von 2 Polizeihunden-Prüfungen.


1937


Es war das Jahr des 25 jährigen Vereinsjubiläums. Dem Jubiläum zu Ehren fand in Niefern die Gausiegerprüfung der Hunde statt. In dieser Zeit waren Sportfreunde mit ihren Hunden sehr aktiv. Otto Zibold kam mit seinem Dobermann zur Reichssiegerprüfung nach Düsseldorf.


1938 – 1939


Der Krieg begann. Gottlob Appich wurde Ehrenvorstand, Otto Zibold wurde mit seinem Dobermann eingezogen.


1941


Nach langer Zeit wurde wieder eine Vereinssitzung abgehalten, anläßlich der Todesnachricht des Vorstandes Karl Bauer Architekt, der 1940 gefallen war. Die Kriegsereignisse führten dazu, daß das Vereinsleben praktisch einschlief.Hermann Lindenmann bemühte sich in dieser Zeit um die Sportfreunde an der Front und um das Vereinsgeschehen. Mancher Vereinskamerad wird sich noch an die Geschenkpäckchen erinnern. Die Finanzlage war in diesen Jahren entsprechend schlecht. Erst 1946 beginnt wieder ein bescheidenes Vereinsleben. Am 16. 7. 46 fand die erste Mitgliederversammlung statt. Das Vereinsvermögen betrug RM 267,50 das durch die zweite Inflation keinen besonderen Wert darstellte. Die erste Anschaffung war die Erneuerung der Fenster. Eine Neuwahl des Vorstandes konnte noch nicht erfolgen, da noch ein größerer Teil der Vereinsmitglieder in Kriegsgefangenschaft war. Erst 1947 – 1948 lebte das Vereinsleben wieder auf. Eine neue Verwaltung unter Karl Bauer, Goldschmied wurde gewählt und war wieder funktionsfähig. In dieser Zeit wurde die offene Halle wieder neu gedeckt. Die Ziegel waren während des Krieges der Nieferner Bevölkerung zur Behebung von Kriegsschäden geliehen worden. Lobend sei erwähnt, daß dieselben zurückgegeben bzw. bezahlt wurden.


1949


Der finanziell schlechten Lage der Vereinskasse wurde durch eine Hutsammlung abgeholfen, die den Betrag von DM 36.- erbrachte. Wie bescheiden doch diese Zeit war. Wir haben das alles viel zu schnell vergessen. Georg Sacke hat in diesen Jahren den Verein großzügig unterstützt wofür man sehr dankbar war. Der Musikverein spielte ohne Bezahlung. Das Fest brachte die völlige Sanierung der Vereinskasse. Von dort ab beginnt der wirtschaftliche Aufschwung des Vereins der Hundefreunde. Erneuerung der großen Halle.


1950


Anschließend an den Verbandstag in Stuttgart war Landessieger-Prüfung am 22. 10. 1950 in Niefern. Dazu wurde der Sportplatz durch Zukauf eines Grundstückes erweitert. Im gleichen Jahr fand die erste Schutzhundeprüfung nach dem Krieg statt. In dieses Jahr fällt auch die Haupt- und Siegerprüfung des Landesverbandes des württembergisch-badischen Dressurverbandes in Niefern mit starker Unterstützung des Nieferner Vereins.


1951


An der Ausstellung in Kornwestheim beteiligte sich der Verein mit gutem Ergebnis.
Beim Sommerfest fand eine Schutzhundeprüfung sowie eine Rattenfängerprüfung statt.
Es war die Zeit der Windhundrennen auf dem Vereinsgelände. In diesem Jahr wurde der große Bau des Vereinsheimes und die Abortanlage fertiggestellt, sodaß es im wesentlichen die heutige Größe erreicht hat



Erweiterung des Klubhauses


1952


Am 5. Und 6. Juli beging man das 40-jährige Jubiläum mit Festzug durch den Ort, ein Autokorso, Vorführungen der Bahnpolizei Stuttgart und des Polizeisportvereins Karlsruhe. Der vorzügliche Ausbildungsstand der Hunde hinterließ großen Eindruck bei den Besuchern.


1953


In diesem Jahr kam die Stromversorgung des Geländes zustande. Die politische Gemeinde half in erheblichem Maße. Die Masten wurden durch die Mitglieder gesetzt.


1954


Die Hauptsiegerprüfung für Rottweiler fand am 26.9. in Niefern statt. 5 Wettkämpfe mit Vereinen aus verschiedenen Ortschaften wurden durchgeführt.Die Windhundrennen blieben nach wie vor sehr beliebt.


1955 – 1956


Schutzhundeprüfungen und Rattenfängerprüfungen wurden fortgesetzt.


1957


1957 erhielt das Vereinsheim seinen Verputz, bis dahin war es im Rohbau stehengeblieben.


1958


Der Sportplatz wurde eingeebnet und entwässert. Der heutige Parkplatz wurde gekauft, sowie die Zufahrtsstraße zum Sportplatz. Das Klubhaus wurde umgedeckt mit teilweise neuen Ziegeln. In jenen Jahren hat der jetzige Ehrenvorsitzende, August Merkle, den Verein mit viel Geschick und großem Opfermut geleitet und sich bleibende Verdienste um den Verein erworben, die durch die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden gewürdigt wurden.
Das 50-jährige Jubiläum im Jahre 1962 wurde in Form eines Sommerfestes mit Ehrungen von verdienten Mitgliedern gefeiert.


In den Jahren

1960 – 1965


wurden größere Bauvorhaben verwirklicht. So entstand unter aktiven Einsatz einiger Mitglieder der Tanzboden, Geräteraum, Eingangsbau mit Terrassen, die neu gestaltete Abortanlage mit Klärgrube und das Verwaltungszimmer. Nachfolgend wurde der Bau der Wasserleitung durchgeführt. Gleichzeitig wurde ein Teil der Hauptzuleitung der Stromversorgung verkabelt und das Vereinsheim an das Fernsprechnetz angeschlossen.


1966 – 1972


fanden wiederholt Schutzhundeprüfungen statt. Erwähnenswert ist die Neueindeckung des Hauptgebäudes. All diese Arbeiten und Verbesserungen waren nur möglich durch den Weiterblick der Vereinsführung und die Tatkraft einiger einsatzbereiter Mitglieder.


1972


wurde eine neue Verwaltung gewählt. Das Amt des Vorsitzenden wurde von Heinrich Hottenträger übernommen. Dadurch erhielt der Verein in sportlicher und in gesellschaftlicher Hinsicht neue Impulse.
Das 60-jährige Jubiläum wurde vorbereitet und eine umfangreiche Festschrift erstellt. Das Festbankett fand im Christopherushaus statt und wurde vom Musikverein und der Chorgemeinschaft feierlich umrahmt. An den nächsten 3 Tagen fand dann das Sommerfest auf der Waldschanze statt. Mit großem Einsatz des neuen Übungsleiters Ludwig Pangerl wurde der sportliche Rahmen für die Vorführung unserer Vierbeiner vorbereitet und mit Erfolg durchgeführt. Das Vereinsheim sowie die gesamte Vereinsanlage wurden für das Fest gerichtet und eine Beleuchtung des Parkplatzes mit neuen Masten erstellt.
In den darauf folgenden Jahren konnten dann wieder Schutzhundeprüfungen mit Erfolg absolviert werden.



Richard König, seit 30 Jahren aktiver Hundeführer

1973 – 1980

Das Vereinsheim konnte mit verschiedenen neuen Einrichtungen ausgestattet werden. Teile des Vereinsgeländes wurden asphaltiert. Der Übungsplatz wurde eingezäunt und neue Zwinger wurden errichtet. Eine Überdachung zum Aufenthalt der Hundeführer während des Übungsbetriebes bei schlechten Wetterverhältnissen war eine Notwendigkeit und wurde dankbar angenommen. All dies war uns möglich durch den selbstlosen Einsatz einiger Mitglieder, sowie durch Freunde und Förderer unseres Vereines. Durch Ausflüge, Wanderungen und gesellschaftliche Veranstaltungen konnten auch die Kameradschaft und Verbundenheit zum Verein gefestigt werden. Dadurch kam der sportliche Teil und eigentliche Zweck unseres Vereins keinesfalls zu kurz. Es wurden jährlich ein bis zwei Schutzhundeprüfungen durchgeführt, an Prüfungen anderer Vereine wurde teilgenommen. Hier errang besonders unser Sportfreund Arno Strasser, der in dieser Zeit mit seinem Schäferhund Rex 24 Prüfungen ablegte, große Erfolge.
Der sportliche Höhepunkt im Jahre 1974 war die Ausrichtung einer Fährtenhundeprüfung der Kreisgruppe IV unter der Leitung des Kreisgruppenobmannes Sportfreund Amolch. In dieser Kreisgruppe waren Vereine vom badischen Steinbach, dem Großraum Karlsruhe bis Niefern vertreten. Die Fährten wurden in der Brunkel und im Wiesental gelegt. Es fand ein fairer Wettkampf mit sehr gut ausgebildeten Hunden statt. Für die Wettkampfleitung wurde ein Bauwagen und für die Bewirtung ein Zelt in der Brunkel aufgestellt. Die Bewirtung der Teilnehmer und der vielen Gäste erfolgte in hervorragender Weise von den Mitgliedern unseres Vereines.


1973


wurde in der Brunkel auf dem Grundstück von Sportfreund Manfred Diel eine Schutzhütte als Unterstand für die Fährtenarbeit, genannt „Ludwigsruh“, erstellt. Bedauerlicher Weise fiel dieses Bauwerk einem Brand zum Opfer. Trotz einem Großeinsatz der Feuerwehr konnte nichts mehr gerettet werden.
1980 brachten die Neuwahlen nur vereinzelte Veränderungen der Verwaltung, so daß das Vereinsleben fast nahtlos fortgeführt werden konnte. Sportfreund Gerhard Jarosch übernahm als 1. Vorsitzender die Leitung des Vereins und Arno Strasser die wichtige Funktion des Übungsleiters. Als langjähriger und erfahrener Hundeführer konnte Arno Strasser den Ausbildungsstand wesentlich verbessern und viele Hundeführer unseres Vereins zum Abschluß von Schutzhundeprüfungen mit ihren Hunden bringen. Es wurden jährlich zwei Schutzhundeprüfungen mit sichtbar wachsendem Erfolg durchgeführt.


1981


wurde eine Breitensportanlage errichtet. Damit soll auch Hundefreunden mit kleineren Rassen die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung gegeben werden. Dies entspricht in ganz besonderem Sinne der Satzung unseres Vereines, Hunde aller Rassen zur sportlichen Betätigung zu führen.
In den folgenden Jahren wurden dann zu den Sommerfesten neben den üblichen Hundevorführungen interne Breitensportwettkämpfe durchgeführt. Je ein Pokal für den besten jugendlichen und erwachsenen Teilnehmer wurde vergeben und konnte 1986 von Vater und Sohn Rainer und Florian Kälber, beide mit ihrer Schäferhündin Aska, erkämpft werden.


1985 und 1986


wurde Arno Strasser Vereinsmeister und für diese Leistungen beide Male mit dem Vereinspokal belohnt.
Da der Übungsplatz für die Durchführung von Schutzhundeprüfungen nach der heute bestehenden Prüfungsordnung zu klein ist, hat sich die Verwaltung um Erweiterungsmöglichkeiten bemüht. Es wurde 1980 ein Grundstück gekauft, um dieses bei Gelegenheit mit einem Anlieger zu tauschen.
Die Erhaltung des Vereinseigentums ist ein großes Anliegen und Verpflichtung der Verwaltung und vieler Mitglieder. So wurden auch in den Jahren 1980 – 1986 von den Mitgliedern und Freunden des Vereins große Anstrengungen unternommen, dieser Aufgabe gerecht zu werden. Das Vereinsheim wurde mit einer Warmwasserheizung, einer neuen Tankanlage und einem neuen Fußbodenbelag ausgestattet.
Ein besonderer Dank gebührt der vereinsfreundlichen Gemeindeverwaltung für die finanzielle Unterstützung, ohne die eine derartige Verbesserung unseres Vereinsheimes nicht möglich gewesen wäre.
Die Erneuerung der elektrischen Anlage war eine dringende Notwendigkeit. Der Ausbau des Gerätekellers zum Aufenthaltsraum für die Hundeführer während der Übungsstunden, sowie viele Einrichtungen zur Durchführung des jährlichen Sommerfestes wurden mit großem persönlichem Einsatz in vielen Stunden ihrer Freizeit von unseren Mitgliedern, Freunden und Förderern unseres Vereines durchgeführt. Dies soll dankbar an dieser Stelle vermerkt sein.


Am

20.06.1986


beteiligte sich der Verein mit einem Festwagen am Festumzug der Freiwilligen Feuerwehr zum 125-jährigen Jubiläum.


1987


wurde eine neue Verwaltung unter der Leitung des Sportfreundes Ralf Seifert als 1. Vorsitzenden und Wolfgang Gulden als 2. Vorsitzenden gewählt, welche sich bemüht, auch weiterhin den Verein der Hundefreunde, mit derzeit 148 Mitgliedern, im Sinne der Gründer zu verwalten.
Im Rückblick auf die vergangenen Jahre ist lobend festzustellen, daß das Verhältnis zwischen den Nieferner Bürgern und dem Verein der Hundefreunde immer das beste war. Der gute Zusammenhalt der Mitglieder und die Einsatzbereitschaft haben aus dem Verein der Hundefreunde das gemacht, was er heute ist. Vereinsheim und Sportanlage stellen einen stattlichen Besitz dar.


Ausschnitte aus der Gruppenarbeit





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